| Fabrizio de André - La Buona Novella |
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Kameraden, Freunde, Altersgenossen fanden diese Platte anachronistisch. Sie hatten nicht begriffen, dass es eine Allegorie war, ein Vergleich zwischen den besten und vernünftigsten Ansprüchen der 68er Revolte und den Ansprüchen, von einem spirituellen Gesichtspunkt sicherlich höherstehend, aber vom ethisch sozialen Gesichtspunkt aus ziemlich ähnlich derer, die 1969 Jahre zuvor ein Mann gemacht hatte gegen den Machtmissbrauch, gegen die Unterdrückung, im Namen eines Egalitarismus und einer universalen Brüderlichkeit. Er hiess Jesus von Nazareth. Er war und ist in meinen Augen der grösste Revolutionär aller Zeiten. Es handelt sich um ein Konzeptalbum, eine Konstante im Werk von De André. Die uns bekannten biblischen Gestalten erhalten durch die apokryphen Evangelien menschlichere Züge. Die Kindheit Marias, Josef: Schreiner aus Zwang, Ich habe mich bei meiner Arbeit an die apokryphen Evangelien gehalten; Apokryph bedeutet falsch, weil die Kirche nie zugegeben hat, dass es andere Menschen gegeben hat, mit einer Konfession anders als die christliche, die von Jesus. Diese Evangelisten jedoch waren weder Christen noch Juden, es waren Armener, Byzantiner, Griechen und Araber. Sie haben über das Leben Jesus mit grosser Hingabe und Respekt geschrieben, mit einem so grossen Respekt, dass noch heute in der Islamischen Welt Jesus als der grösste Prophet nach Mohammed betrachtet wird. In der katholischen Welt dagegen betrachtet man Mohammed fast wie einen Schurken und das ist mit Sicherheit ein Pluspunkt für den Islam. (Fabrizio de André) Aus "Vita di Fabrizio De André", Luigi Viva |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. März 2007 ) |




