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Welcome to Malaysia PDF Drucken

"Where are you from?"

"What's your name?"

"How are you today?"

Auch wenn die Englischkenntnisse damit ausgeschöpft waren, ein Satz war dann immer noch drinnen:

"Welcome to Malaysia!"

Wir haben uns schon lange nicht mehr so unvoreingenommen und offen willkommen gefühlt wie in Borneo/Malaysia.

Viele MalaiInnen sprechen gut Englisch. Es ist ein verpflichtendes Unterrichtsfach in der Schule. Momentan werden gerade die Schulbücher umgestellt von Malaiisch auf Englisch. Malaysias Bildungsausgaben waren zwischen 1992 und 2000 bei 23% der Staatsausgaben (Wikipedia).  Malaysia gehört zu den Pantherstaaten - zu jenen, die aufschliessen wollen zu den Tigerstaaten: Malaysia will bis 2020 zu den voll entwickelten Ländern gehören (vgl die Vision 2020 von Mahathir bin Mohamad, Premierminister bis 2003).

Wir hatten durchwegs das Gefühl, Malaysia ist ein aufstrebendes Land mit einem optimistischen Blick in die Zukunft. Im Gegensatz zu unseren Breiten, wo es seit beinahe Jahrzehnten schon heisst: Abbau von Sozialleistungen, Abbau von Bildungseinrichtungen, Abbau von medizinischer Versorgung, Abbau, Abbau, Abbau, ist Malaysia ein Land des Aufbaues. Und das schlägt sich da wie dort auf das Gemüt und die Mentalität nieder.

Malaysia ist gerade dabei, einen Tourismus auf zu ziehen. "Visit Malaysia 2007" war allerorts zu sehen: 2007, die 50-Jahr-Feier des selbstständigen Malaysias. Dabei wird versucht, aus den Fehlern anderer Länder zu lernen: nicht jeder Gast ist dort willkommen und nicht jeder Investor. Sextourismus á la Thailand scheint sich nicht abzuzeichnen.

Unsere Erfahrungen beschränken sich auf die beiden Provinzen auf Borneo - Sabah und Sarawak, wo wir im Frühjahr 2007 über 7 Wochen verbrachten. Unsere Route führte von Kota Kinabalu über den Nationalpark am Mount Kinabalu zu den Thermen in Poreng. Nach einem Besuch der Orang Utans in Sepilok machten wir jeweils einen Abstecher nach Sukau am River Kinabatangan und auf die Tauchinsel Lankayan. Von Sandakan brachte uns eine Twin-Otter Propeller-Maschine nach Kudat und weiter ging es mit der Fähre auf die Insel Banggi. Nach einem Abstecher auf den Tamu (Sonntagsmarkt) von Kota Belud schloss sich der Kreis des Sabah-Besuchs in Kota Kinabalu.

Von dort ging es nach Sarawak. Von Miri aus besuchten wir ein paar Tage den Nationalpark Mulu und ein paar Tage den abgeschiedenen Reis-Ort Bario. Nach ein paar Ruhetagen in der Treetops-Lodge/Miri und einem Besuch der Niah-Caves erreichten wir schlussendlich Kuching, wo nach einem Abstecher ans Meer in Sematan unsere Reise endete.

Damit du dir ein Bild machen kannst über dieses äusserst vielseitige Land haben wir eine Auswahl von Fotos bereitgestellt. Wenn dir das Lesen einen Genuss bereitet, dann findest du hier eine Auswahl unserer Eindrücke, die wir damals für die daheim gebliebenen FreundInnen und Verwandten in Bloggerform gebracht haben.
Wer Informationen über Reisen auf Borneo sucht, wird leider enttäuscht werden, hier empfehlen wir den Reiseführer 'Footprint Borneo' von James Alexander, Joshua Eliot & Dinah Gardner, ISBN 1 904777 600.

"Welcome to Malaysia" - diese Worte waren für uns alles andere als leere Hüllen. Drum können wir dieses freundliche Land nur wärmstens empfehlen!

MuH-Geschichten/Blogg 

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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 13. September 2007 )